Neuigkeiten aus dem Bürger-Schützen-Verein und der Gartenstadt Wevelinghoven

25.08.2020

* Der Stolz eines jeden Schützenkönigs: Der Königsorden

In der Generalversammlung am 1. März des Jahres 1925 wurde bekannter Weise mit dem Kaufmann Heinrich Esser ein Mann an die Spitze des jungen Wevelinghovener Schützenvereins gewählt, der bereits viel Erfahrung im Neusser Schützenwesen erworben hatte. So ist es nicht verwunderlich, dass der neue Präsident die Weichen so setzte, dass der Aufbau des jungen Vereines nach den Maßstäben des großen Neusser Vorbildes ablief und sich auch heute noch an dem großen Nachbar orientiert. Eine der vielen Gemeinsamkeiten war die Auswahl des Königsordens.

Bereits im Herbst des Vorjahres war die Wahl zum ersten König des neu gegründeten Vereins auf Heinrich Schumacher, der sich sehr um den Verein verdient gemacht hatte, gefallen. Als Anerkennung für seinen Einsatz um die Vereinsgründung musste also ein Königsorden gestiftet werden, der zukünftig vom Bürger-Schützen-Verein getragen und verliehen werden sollte. Auch hier kamen Erfahrung und Beziehungen des Präsidenten dem Verein zugute.

Im Jahre 1922 war von dem Neusser Schützenkönig Josef van Opbergen ein Orden entworfen und an die Schützen verliehen worden, der den Vorstellungen der Wevelinghovener entsprach. Da in den beiden folgenden Jahren das Schützenfest in Neuss ausfiel, war der Orden 1925, also im Jahr unseres ersten Königs, immer noch aktuell. Die Vermutung liegt nahe, dass es eine Verbindung unseres damaligen Präsidenten zum Neusser Schützenkönig und seinem Juwelier bestand, so dass einer Nutzung des gleichen Ordens in unserer Heimatstadt nichts im Wege stand. Allerdings fiel die Ausführung etwas bescheidener aus: Während der Neusser Orden vergoldete Eichenblätter hatte, bestand der neue Orden zunächst „nur“ aus Silber.

Nach dem Kriege wurde die Form und Aussehen des Ordens übernommen und weitergeführt. Aus unseren archivierten Unterlagen ist zu entnehmen, dass seit 1949 der Uhrmachermeister Ernst Flemming bis zu seinem Tode Lieferant des begehrten Ordens war. Die erste Rechnung vom 22. September 1949 wies den stolzen Preis von 41 DM für den Königsorden aus (Zum Vergleich: 1 Kg Brot kostete 41 Pfennig, 0,5 Liter Bier erzielte 55 Pfennig). Selbst im Jahre 2000 war immerhin ein Betrag von 600 DM für einen Königsorden fällig; die Summe macht die Wertschätzung des Vereins für den König erkennbar.

Unser Königsorden hat die Form eines sechszackigen Sternes; der runde Mittelpunkt wird von goldenem Eichenlaub gekränzt. Er gilt als die höchste symbolische Auszeichnung, die vom Bürger-Schützen-Verein dem König als Belohnung und Anerkennung für seine Dienste sowie für vorbildliches Verhalten verliehen werden. Er soll den König ehren, aber auch die Schützen motivieren, ihr Handeln auch in Zukunft den Zielen und Interessen der Schützengemeinschaft dienstbar zu machen und es nach Möglichkeit dem Verliehenen gleich zu tun.

In diesem Jahr wäre er zum 88.mal vergeben worden - auf Grund von Corona müssen wir aber bis zum nächsten Jahr warten. 

Quellen:
- Jakob Esser: 50 Jahre Bürgerschützenverein Wevelinghoven, Festschrift zu den Jubiläumsfeierlichkeiten 1974
- Hilmar Krüll: 1924 – 1999, 75 Jahre Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven, Der Verein und die Stadt
Wevelinghoven im Wandel der Zeit
- Neusser Bürger Schützenfest, Programmheft 2004
- Archivierte Unterlagen des Vereins

23.08.2020

* Das Wevelinghovener Schützen- und Heimatlied

Nicht vergessen - um 14.30 Uhr wollen wir alle gemeinsam unser Schützen- und Heimatlied anstimmen, also egal wo ihr seid stimmt mit ein:

Wo an der Erft die stolzen Mühlen steh ́n
am Rathausturm sich noch die Zeiger dreh ́n,
wo Glockentürme klingen weit hinaus,
ist unser Wevelinghoven, hier sind wir zu Haus...

Refrain:
Hoch lebe die Gartenstadt und alle Bürger die sie hat, Hoch lebe die Gartenstadt und alle Bürger die sie hat.

Wenn frisch voran marschiert der Grenadier
und Blumenhörner sind der Jäger Zier,
wenn Scheibenschützen ziehen ihren Hut,
ja dann ist Schützenfest, dann geht ́s uns allen gut...

Refrain:
Hoch lebe die Gartenstadt und alle Bürger die sie hat, Hoch lebe die Gartenstadt und alle Bürger die sie hat.

Kopf, Herz und Hand für unsere Heimatstadt,
die einen ganz besonderen Zauber hat,
wir steh ́n zusammen von der Krumm zum Römerend, für unser Wevelinghoven zwischen Feld und Bend...

2 x Refrain:
Hoch lebe die Gartenstadt und alle Bürger die sie hat, Hoch lebe die Gartenstadt und alle Bürger die sie hat.

23.08.2020

* Totengedenken

Wir verneigen uns in Ehrfurcht vor unseren Toten. Wir gedenken unserer Gefallenen und Vermissten, sowie derer, die einst in unseren Reihen mit marschierten und mit uns lebten.

Es ist dem Gesamtvorstand ein besonderes Anliegen, auch wenn die Gemeinschaft unter den Schützen dieses Jahr nur im kleinen Kreis gepflegt werden kann, zumindest der verstorbenen Mitglieder, der Gefallenen und Vermissten in einem offiziellen Rahmen zu gedenken.

Deshalb haben sich das Königspaar und der erweiterte geschäftsführende Vorstand zu geeigneter Zeit zu einer Kranzniederlegung am Ehrenmal getroffen und anschließend den Gottesdienst der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Wevelinghoven besucht. 

Auch der Toten seit dem vergangenen Schützen- und Heimatfest wurde gedacht. Wir werden Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. Es verstarben:

Peter Mattheisen 
Mitglied der Artillerie
Schützenkönig 1998 - 1999
Beisitzer im Gesamtvorstand 1982 - 1989
Major des Jägercorps 1989 - 2001

Hubert Klasen 
passives ehemals aktives Mitglied
früher Mitglied im Jägerzug „Erftschützen“

Manfred Weitz 
Mitglied im Grenadierfahnenzug „Mer fenge net no heem“

22.08.2020

* Der Donner der Kanone

Eigentlich hätte jetzt am Samstag, dem 22. August 2020 unser Schützen- und Heimatfest 2020 seinen eigentlichen Startpunkt gefunden. Der Donner der Kanone "General Blücher" hätte um 12.00 Uhr verkündet: "Es darf wieder Schützenfest gefeiert werden". Doch leider kommt in diesem Jahr - bedingt durch Corona -  alles anders.

Dennoch möchten wir es nicht versäumen den Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Schützen und Schützenfrauen ein großes Lob auszusprechen. Ihr habt die Gartenstadt wieder durch Fahnen und Wimpelketten geschmückt und zeigt so Eure Verbundenheit zu unserem geliebten Verein, der nur zusammen mit Euch für Heimat- und Gemeinschaftsinn steht. Herzlichen Dank allen für dieses Zeichen der Verbundenheit.

Wir freuen uns auf das kommende Jahr und sind gespannt wie sich alles entwickeln wird. Herzliche Grüße an alle die gemeinsam das "Schützenfest der kleinen Feste" begehen und - auch wenn an getrennten Orten und nicht im Schützenzelt - gemeinsam feiern.

Bleibt weiterhin gesund, gebt auf Euch acht und nicht vergessen - morgen um 14.30 Uhr gemeinsam das Heimatlied anstimmen. Für unser Königspaar Stefan I. und Ursel Fücker, für unseren Bürger-Schützen-Verein und für unsere geliebte Heimatstadt Wevelinghoven.

21.08.2020

* 95 Jahre Grenadierzug "Pfarr Cäcilia"

Im Jahre 1925, als Heinrich Schumacher Schützenkönig in Wevelinghoven war, schlugen auch im katholischen Kirchenchor die Begeisterung für das Schützenwesen hohe Wellen, denn Heinrich Schumacher war ein aktiver Sänger im Kirchenchor. So bildete sich spontan eine Gemeinschaft, die als Grenadierzug „Kirchenchor“ unter der Führung des Dirigenten Franz Bank an den Festzügen teilnahm. Durch die ehemals französische Besatzung, war das mitführen von Degen und Holzgewehren verboten. So wurde eine „Lyra aus Sperrholz“ auf einem Holzstab befestigt und mitgeführt. Diese ist noch heute, auf unseren Gewehren zu sehen. Der damalige Dirigent Franz Blank, nahm seinen Dirigentenstab und ging so als Zugführer vorne weg. Mit Beginn des 2. Weltkrieges fand diese fröhliche Gemeinschaft ihr Ende.

Nach den Kriegswirren mit dem Aufleben des Schützenfestes, wurde von schützenbegeisterten Sängern angeregt, die Schützentradition des Kirchenchores wieder aufleben zu lassen. In der Gaststätte Bernrath (Bei Nella) wurde im Jahre 1952 der Grenadierzug „Kirchenchor“ mit dem Namen Grenadierzug „Pfarr – Cäcilia“ wieder gegründet.

Als Zugführer wurde Josef Cremer gewählt, der den Zug über 30 Jahre in vorbildlicher Weise geführt hat. Die Anerkennung der Verdienste um den Bürgerschützenverein erfolgte durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

Nachfolger von Josef Cremer wurde 1984 Klaus Mentzen der den Zug 18 Jahre bis 2002 führte, anschließend übernahm HansSteden bis 2014 die Führung des Zuges. Holger Coumanns und heute Michael Braun schließen den Reigen der Zugführer der "Pfarr Cäcilia".

In vergangenen Zeiten wurde durch Organisationstalent und Begeisterung für den Fackelbau, Schützen an den Fackelbau herangeführt (auch zugübergreifend), denn es schien sich schnell herum zu sprechen, dass bei Pfarr – Cäcilia eine gute Zuggemeinschaft herrscht, gute Leute vorhanden waren und die nicht bauenden Zugkameraden für den Nachschub sorgten, so dass der Kühlschrank immer gefüllt war.

Weithin beachtet wird der Fackelbau des BSV am Vorabend des Schützenfeste und der Grenadierzug Pfarr – Cäcilia hat mit vielen Großfackeln zum hohen Niveau beigetragen.

Man denkt nur an die Großfackel mit dem Motto „Schäfer-Stündchen“. Hier hatte der Zug die Landschaft rund um das ehemaligen Bürgermeister Hans Gottfried Benrath initiierte Schäferdenkmal aufs Korn genommen. Eine weitere Fackel war die „Rennschnecke“. Diese Idee wurde durch den Petersen-Film bzw. Michaels Endes Buchknüller „Die unendliche Geschichte“ angeregt. Eine weitere Fantasiefackel waren E.T., die Roboter, oder das zeitkritische Thema „Neptun Auszug aus der Erft“ herbeigeführt durch Leptospirosen Erreger in der Erft.

Dieses unbestrittene Glanzstück mit dem greisen Wassergeist der sich aufmacht in saubere Gefilde, gezogen von einem Gespann von Fischen, werden die Fackelbauer nicht vergessen. Wasser – Wasser – nichts als Wasser - die Fackel hatte das Thema "Neptuns Auszug aus der Erft".

Man war auf der Oberstraße als der Regen wolkenbruchartig auf Neptun herunterprasselte. Die Schützen suchten in allen Hausfluren Unterstand um dem sturzflutartigen Regen zu entkommen, die Gullys konnten die Wassermassen nicht fassen. Nur Neptun stand auf der Straße. Allen wurde Angst und Bange: "Hält das Papier und die Farbe? Was ist mit der Beleuchtung?" Nach dem Unwetter lächelte Neptun immer noch als wollte er sagen "Schiebt mich weiter!". In den Folgejahren wurde keine Fackel mehr gebaut, die mit dem Thema Wasser zu tun hatte.

Das das hohe Fackelbau-Niveau erreicht und über Jahre gehalten werden konnte, ist der Verdienst von allen Zugmitgliedern und der Familie Korbmacher, die Wochen und Monate während des Fackelbaues die "Pfarr Cäcilia" ertragen musste. Seit 2017, wird eine Gemeinschaftsfackel mit dem Grenadierzug „Erftler 0.9“ gebaut, was den Zügen schon viele einprägsame und schöne Momente beschert hat.

Das es im Leben nicht nur schöne Zeiten gibt, musste die Zuggemeinschaft schmerzhaft erfahren, als sie tragende Säulen des Vereins viel zu früh zu Grabe geleiten mussten. Das waren Hans Josef Cremer der mit 48 Jahren und Dieter Hartmann mit 57 Jahren, die im Grenadierzug Pfarr – Cäcilia große Lücken hinterließen.

Sechsmal konnte der Zug bereits den Grenadierkönig stellen, aber leider ist es bisher nicht gelungen den Schützenkönig aus den eigenen Reihen zu präsentieren, aber wie heißt es so schön: "Was nicht ist - kann ja noch werden!"

Besondere Auszeichnung erhielt der Zug durch die Verleihung von zwei persönlichen Oberstorden - 1973 an Josef Cremer durch den damaligen Regimentschef Adam Schilden und 2005 an Hans Steden durch den heutigen Ehrenoberst Manfred Moll zum 80sten Jubiläum des Zuges.

Wenn der Zug nun 95 Jahre seinem Heimatverein die Treue gehalten hat, erfüllt das die Zugmitglieder mit Stolz und Freude. Man wird sich sicher bemühen und im kameradschaftlichen Miteinander auch weiterhin dem Bürger-Schützen-Verein verbunden bleiben.

Bild von links nach rechts:

Hans Steden, Dirk Holz, Holger Coumanns, Dirk Hartmann, Wolfgang Konieczny, Michael Braun, Herbert Ahrweiler

20.08.2020

* 50 Jahre Artillerie Wevelinghoven

Im Jahre 1970 gründeten 7 Wevelinghovener die Artillerie Wevelinghoven. Eine Kanone war jedoch noch nicht im Besitz des Vereins und so liehen sich die Wevelinghovener in den ersten beiden Jahren bei befreundeten Nachbarvereinen eine Kanone. Die jetzige Kanone, „General Blücher“ wurde von den Vereinsmitgliedern im dritten Jahr, als Eigenbau, fertig gestellt. Das damalige Schützenkönigspaar Roman und Loni Streck konnte damit im Jahre 1972 die jetzige Kanone begutachten und auf den Namen „General Blücher“ taufen. Der Namensgeber war der damalige Regimentschef Adam Schilden, genannt „Blücher“.

In den Folgejahren wuchs die Zuggemeinschaft kontinuierlich, so dass der Kanone auch eine berittene Einheit mit der Standarte voran ritt. Die Formation ist auch heute noch vorzufinden. „Wir sind stolz als Artillerie neben einer Kanone auch eine berittene Einheit zu haben.“ So David Ohligs, Zugführer der Artillerie. Ohligs betont, dass alle aktuellen Reiter des Vereins reiten können und dies sogar teilweise bereits in landesweiten Wettbewerben unter Beweis gestellt haben. Neben der Reiterei begeistert natürlich die Technik so manchen Schützen. Die Kanone wird alle 5 Jahre vom Eichamt Köln auf die technischen Anforderungen überprüft und die Tauglichkeit neu bescheinigt. Der Schießbetrieb läuft unter Aufsicht ausgebildeter Schießmeister aus den Reihen der Mitglieder. Die Artillerie hat sich somit als vielseitiger Verein für Pferde-, Technik- und Schützenfreunde etabliert. Aufgrund des 6-spännigen Pferdegespanns vor der Kanone und der vorreitenden Reiter trägt die Artillerie seit Jahren zum Bild des Regimentes in Wevelinghoven bei.

Der erste große Umbau erfolgte im Jahre 2001 durch die Umrüstung der Schussvorrichtung und dem Austausch der Kartuschen. Hier wurde eine Edelstahlausführung der Schussvorrichtung und der Kartuschen eingebaut was die Sicherheit erhöhte.

Traditionell schießt die Kanone das Schützenfest ein, böllert zum Gedenken am Ehrenmal und beim Zapfenstreich. Neben dem Vogelschuss wird mit Salut der neue Kronprinz begrüßt. Seit Jahren unterstützt die Artillerie auch das befreundete Langwadener Regiment mit Kanone und eigenen Schützen.

Geführt wird die Artillerie seit 2015 durch Hauptmann David Ohligs und Präsident Jörg Macht. Neben dem Amt des Präsidenten ist Jörg Macht noch stellvertretender Grenadiermajor und Adjutant des Grenadiermajors Christian Krings. „Unser Ziel ist es, begeisterte Menschen für das Schützenwesen zu finden und es gibt wahrscheinlich keinen vielfältigeren Zug als die Artillerie um seine Interessen, sei es beim Reiten, als Schießmeister oder als Schütze, einzubringen“ - so Jörg Macht.

Das Schützenjahr 2020 stellt die Artillerie, gerade im Jubiläumsjahr, vor neue Herausforderungen. Im Rahmen der Corona-Pandemie musste der Verein leider auf alle Festlichkeiten angesehen des Jubiläums verzichten. Auch das traditionelle Einschießen in Wevelinghoven wurde abgesagt. Die Mitglieder der Artillerie möchten die „schützenfestfreie“ Zeit jedoch nutzen um die Kanone wieder auf neuesten Stand der Technik zu bringen.

Die Festlichkeiten zum Jubiläum sollen teilweise im nächsten Jahre nachgeholt werden so Macht. „Wir hatten das gesamte Jubiläumsjahr bereits durchgeplant und Reservierungen vorgenommen. Auch die aktiven und unsere passiven Mitglieder haben sich auf die Jubiläumsaktivitäten gefreut. Daher möchten wir einen Teil der geplanten Aktivtäten im nächsten Jahr gerne nachholen, um unser Jubiläum zu feiern und um uns bei unseren Mitgliedern und Unterstützern zu bedanken.“

19.08.2020

* 50 Jahre Grenadierfahnenzug „Mer fenge net no heem“

Der Grenadierzug "Mer fenge net no heem" feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum. Im Jahre 1970 wurde der Zug beim Vogelschuss des BSV Wevelinghoven von Wilfried Neukirchen, sowie mit der Tatkräftigen Unterstützung seines Vaters Paul Neukirchen gegründet. Von den Gründungsmitgliedern sind bis heute noch Wilfried Neukirchen und Axel Esser aktiv und der Zug besteht momentan aus 5 aktiven und 2 passiven Mitglieder. Die teilweise langjährigen Mitglieder blicken auf viele schöne gemeinsame Schützenjahre mit viel Frohsinn und immer der Tradition folgend zurück.

Wie viele andere Züge ist auch der Grenadierzug "Mer fenge net no heem" vom Mitgliederschwund betroffen. Seit Jahren sucht auch der Traditionszug ergebnislos Nachwuchs. Trotz dieser Tatsache sind die Grenadiere positiv gestimmt und geben ihren Zug nicht auf, denn auch im kleinen Kreis ist die Stimmung bei den Veranstaltungen immer herausragend. Im Jahre 1990 übernahm der Zug die Grenadiercorpsfahne, und trägt seitdem zur Freude des BSV Vorstandes, die traditionelle Uniformen - den blaue Waffenrock.

Jedes Jubiläum wurde ausgiebig mit Ausflügen zu den verschiedensten Zielen gefeiert. Das 35ste Jubiläum im Jahre 2005 war der bisherige Höhepunkt, denn der Zug stellte mit S.M. Klaus I. und Königin Marlene Juwig das Schützenkönigspaar in unserer Gartenstadt Wevelinghoven. In diesem Jubiläumsjahr, wurde ein 3 tägiger Ausflug zur historischen Wassermühle Birgel in der Eifel, wo der Zugkönig ausgeschossen und gekrönt wurde, organisiert. Außerdem werden die Grenadiere, auch wenn die aktuelle Situation eine große Feier des Jubiläums kaum zu lässt, Ihr Jubiläum nach Möglichkeit gebührend feiern. Leider verstarb in diesem Jubiläumsjahr auch der Zugkamerad Manfred Weitz - man wird seiner ewig gedenken.

Zu den heutigen Mitgliedern gehören Wilfried Neukirchen, Axel Esser, Klaus Juwig, Christian Bendermacher, Stephan Jansen, Guido Wingerath

18.08.2020

* 35 Jahre Grenadierzug „Wievekover Sondermischung“

Gegründet 1985, feiert die "Sondermischung" in diesem Jahr Ihr 35-jähriges Bestehen mit zur Zeit 7 aktive Schützen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren. Als Mitglied des Grenadiercorps im Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven, nimmt die Wievekover Sondermischung jährlich mit viel Freude am Schützen- und Heimatfest der Stadt Wevelinghoven teil.

Dieses Fest ist zwar der Höhepunkt des Jahres, aber nicht die einzige Veranstaltung im Schützenjahr der "Sondermischung". Neben den Zugversammlungen unternimmt der Zug, über das ganze Jahr verteilt, weitere gemeinsame Aktivitäten. Hierzu zählen das mittlerweile traditionelle Gänseessen zur Martinszeit, ein Glühweinbummel über Weihnachtsmärkte der umliegenden Großstädte, eine Vatertags-Rad- bzw. Wandertour, sowie das schon weithin bekannte Spargelessen an Fronleichnam mit vorherigem Spargel-Wettschälen und andere Freizeitaktivitäten.

Für die Grenadiere selbstverständlich, nehmen an diesen Veranstaltungen auch die Frauen bzw. Freundinnen und Kinder der Zugkameraden teil. Schon lange haben die Jungs festgestellt, dass es ohne die Zugdamen nicht geht. Etwa alle zwei Jahre geht es auf Reisen - Segeltörns oder Städtetouren. Ein verlängertes Wochenende in der Ferne zu verbringen, bringt viel Spaß und fördert gleichzeitig auch die Kameradschaft. 

Der Grenadierzug "Wievekover Sondermischung" steht aber vor allem Dingen für Spaß - sei es beim bau erfolgreicher Großfackeln und auch bei den Schießwettbewerben. So freut man sich auf viele weitere gemeinsame Jahre mit der "Sondermischung".

18.08.2020

* ngz I Ganz Wevelinghoven soll das Heimatlied anstimmen

In der Gartenstadt wird ein „Schützenfest der kleinen Feste“ gefeiert. Am Sonntag um 14.30 Uhr - wenn sich die Corps eigentlich zum Umzug formieren - soll lauthals gesungen werden. Für Günter Piel wird es das letzte als Präsident des BSV sein.

Am kommenden Wochenende würden die Wevelinghovener ihr Schützenfest feiern. Wegen der Corona-Pandemie ist der große Veranstaltungsreigen jedoch abgesagt worden. „Durch die Lockerungen der Landesregierung sind zumindest wieder kleinere Feiern innerhalb der Zuggemeinschaften möglich“, sagt Präsident Günter Piel. „Ich würde mich freuen, wenn dies unter Beachtung der bestehenden Regeln geschieht, damit wir keinen erneuten Lockdown erleben müssen.“

Es wird ein Schützenfest der kleinen Feste werden, die wahrscheinlich zeitgleich an verschiedenen Punkten der Gartenstadt gefeiert werden, meint Vize-Präsident Marcus Odenthal. „So ist man auch in Zeiten von Corona trotzdem miteinander verbunden und zeigt Verbundenheit zu unserer Heimatstadt.“ Odenthal ruft dazu auf, am Sonntag um 14.30 Uhr, wenn sich eigentlich die Corps zum Festzug formieren, das Wevelinghovener Heimatlied anzustimmen.

Auch wenn die Gemeinschaft in diesem Jahr nur im kleinen Kreis gepflegt werden kann, sollen einige offizielle Termine dennoch wahrgenommen werden. So werden sich das Königspaar und der erweiterte geschäftsführende Vorstand zu einer Kranzniederlegung am Ehrenmal treffen. Zudem richtet Günter Piel die Bitte an alle Bürger, ihre Häuser und die Straßen zu schmücken. Für die Schausteller kann an den Festtagen keine Alternative angeboten werden. „Für 2021 ist jedoch im Rahmen des ,Tanz in den Mai’ des Jägerkorps und unserer ersten Generalversammlung eine Frühkirmes auf dem Marktplatz angedacht – sofern Veranstaltungen im größeren Rahmen durchgeführt werden dürfen“, berichtet Schriftführer Nikolai Dohlen. Bei dieser Gelegenheit soll dann auch die Verabschiedung von Präsident Günter Piel erfolgen.

Die Ehrung der zahlreichen Jubilare – die eine Woche vor dem Schützenfest stattfindet – soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Für die Bewohner der von der Lebenshilfe geführten „Burg“ wollen die Schützen einen Tagesausflug organisieren. „Sonst bietet unsere Kirmes immer die Gelegenheit für gemeinsame fröhliche Stunden. Wir wollen mit diesem Projekt einen Ersatz für das ausgefallene Fest bieten“, betont Marcus Odenthal.

„Historisch betrachtet, ist es nicht das erste Mal, dass unser Heimatfest wegen höherer Gewalt ausfallen muss“, sagt Günter Piel. 1939 konnte wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs erstmals seit der Gründung der Bürgerschützenvereins im Jahr 1924 nicht gefeiert werden. „Das erste normale Schützenfest fand erst zehn Jahre später wieder statt“, berichtet der Präsident. „Verglichen mit der Situation der Jahre 1939 bis 1949 ist die heutige Lage zwar nicht schön. Jedoch gibt sie uns Mut, positiv nach vorne zu blicken – in der Hoffnung, bereits im nächsten Jahr unser Schützen- und Heimatfest wieder feiern zu dürfen.“

Quelle: Neuß-Grevenbroicher-Zeitung vom 18.08.2020 I FOTO: BSV

17.08.2020

* 25 Jahre Jägerzug „Die Jägermeister“

In diesem Jahr wollte der Jägerzug „Die Jägermeister“ an den Schützenfesttagen sein 25-jähriges Bestehen feiern. Durch die noch anhaltende Pandemie wurde das Schützenfest abgesagt, dennoch lässt es sich der Jägerzug nicht nehmen das Jubiläum gebührend zu würdigen: „Die Jägermeister“ gründeten sich vor 25 Jahren aus zwei Gruppen von Jugendlichen, die sich aus ehemaligen Edelknaben und gleichaltrigen Freunden, zu einem Jägerzug formierten. Aus den 10 Schützen des ersten Jahres ist nunmehr eine beachtliche Truppe von 19 Schützen geworden, die über die Grenzen der Gartenstadt hinaus bekannt ist. So sind zahlreiche Schützen aus bekannten Wevelinghovener Schützenfamilien, sowie aus Langwadener Kirmesfamilien Mitglieder des Jägerzuges.

Der Zusammenhalt und das familiäre Miteinander wird groß geschrieben, Vieles wird gemeinsam mit der "Jägemeisterfamilie" unternommen und miteinander gefeiert. So wird man sich auch an den Tagen des ausgefallenen Schützenfestes treffen, natürlich Corona-konform. Außerdem erwartet man mit Spannung die Geburt des 28. Zugkind in den kommenden Wochen.

Natürlich gab es in den vergangenen 25 Jahren auch viele Highlights: das Königsjahr von Christian II. Bolz und seiner Königin Julia sowie das Königsjahr des 1. Königs der jungen Schützen Marc Möbes sind mit Sicherheit nur die Spitze der zahlreichen Erlebnisse. Weitere Punkte auf der langenen Liste aus 25 gemeinsamen Jahren sind zahlreiche Erfolge bei Corps- und Regimentsschießen, die Erringung mehrerer erster Fackelbauplätze sowie über 13 Jahre die Organisation des Schützenfußballturnier am Vatertag. Dieses wurde aus der Hand des Patenzuges "Volles Rohr" übernommen nachdem man mehrfach selbst den Pokal geholt hatte. Auch das Schützenturnier in Elfgen steht auf dem jährlichen Terminkalender des Jägerzuges "Die Jägemeister" - auch hier war man bereits erfolgreich. Zahlreiche Ausflüge, mit und ohne die große "Jägermeisterfamilie", runden das vergangene 1/4 Jahrhundert ab. 

Zu den Aktiven zählen: Christian Bolz, Nikolai Dohlen, Peter Dohlen, Sebastian Grein, Volker Grein, Michael Heiderich, Bernhard Hoster, David Klingenburg, Stefan Leufgen, Hans Jürgen Maurer, Andreas Mertens, Marc Möbes,  Andreas Möcker, Michael Möcker, Frank Müllmann, Michael Schumacher, Patrick Schwinger, Dustin Thissen, Michael Oberlack und Dennis Wennmacher, + Marc Heiderich

16.08.2020

Sehr geehrte Schützen,
geschätzte Wevelinghovener Bürgerinnen und Bürger,

an diesem Wochenende würde in unserer Heimatstadt der Auftakt zum Schützenfest mit dem musikalischen Konzert am Augustinus Stift am Klosterweg sowie dem anschließenden Ehrenabend für die Majestäten Stefan I.und Königin Ursel Fücker sowie Oberst Peter Schrörs stattfinden.

In diesem Jahr ist jedoch leider wegen der Corona - Pandemie alles anders. Schon seit längerer Zeit ist uns allen bekannt, dass im Stadtgebiet Grevenbroich keine Volks- und Schützenfeste stattfinden können.

In der jetzigen Zeit ist das Gebot der Stunde, dass alle verantwortungsvoll und mit Rücksicht handeln, um die steigenden Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe zu treiben.

Von Seiten des Bürger–Schützen-Vereins Wevelinghoven finden deshalb am Schützenfest-Wochenende in diesem Jahr keinerlei offizielle Veranstaltungen statt.

Den Zügen ist grundsätzlich die Durchführung von internen Veranstaltungen im überschaubaren, privatenRahmen unter Berücksichtigung der Corona Schutzverordnung möglich. Wir bitten jedoch alle Züge darum, auf geplante oder spontane kleinere Umzüge zu verzichten, zumal dafür eine offizielle Genehmigung der Stadt vorliegen müsste.

Wir haben bereits am Mittwoch die Straßenlaternen wie in all den Jahren zuvor mit unseren kleinen Schützenfahnen bestückt.

Ausdrücklich gewünscht ist das Schmücken der Häuser in Wevelinghoven wie bei jedem normalen Schützenfest.Bitte unterstützen Sie uns dabei, zumindest symbolisch an unser Heimatfest zu erinnern.

Mit Ihnen zusammen hoffen wir darauf, dass es im kommenden Jahr wieder möglich sein wird, ein unbeschwertes Schützenfest zu feiern.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Schützengrüßen

Günter Piel
Präsident

15.08.2020

* Ehrenabend des BSV Wevelinghoven

Am heutigen Samstag (15.08.2020) hätte der Ehrenabend unseres Bürger-Schützen-Vereins stattgefunden. Bedingt durch Corona kann dieser Abend zu Ehren des Königspaares, des Oberst sowie der zahlreichen Jubilare nicht stattfinden. Doch wir möchten es nicht versäumen uns bei den Jubilaren für Ihre Treue zum Verein zu bedanken und sie namentlich aufzuführen. Natürlich wird die öffentliche Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt, wenn wir wieder in einem größeren Rahmen zusammenkommen können, nachgeholt.

Auf herausragende 70 Jahre Mitgliedschaft kann in diesem Jahr Hans Steden vom Grenadierzug "Pfarr Cäcilia" zurückblicken. Das Bild zeigt ihn im Jahre 2010 in der Uniform des Zugführers.

Seit stolzen 60 Jahren sind Grenadiercorpsspieß Horst Buchholz vom Grenadierzug "MGV Cäcilia" und Hugo Knelleken als passives ehemals aktives Mitglied Teil der Wevelinghovener Schützenfamilie.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft können Walter Danke und Grenadiermajor Hans-Christian Krings vom Tambourcorps "Frisch Voran" Wevelinghoven, Walter Gehlen und Jürgen Maack vom Jägerzug "Germania", Jürgen Krüll vom Scheibenschützenzug "Alte Artillerie", Hans-Rudolf Mattheisen vom Scheibenschützenzug "Gartenstädter", Regimentsoberst Peter Schrörs vom Jägerzug "Grön Gemöß" und Herbert Schumacher vom Jägerzug "Erftspatzen" geehrt werden.

Seit 40 Jahren sind Mitglied: Helmut Ahrweiler vom Jägerzug "Waldeslust", Heinz-Peter Berrenbaum vom Jägerzug "Alte Eiche", Jens Brandofsky vom Jägerzug "Ever Jrön", Jürgen Dicken vom Jägerzug "Volles Rohr", Reiner Nicklas vom Scheibenschützenzug "Waidmannsheil", Rüdiger Peters vom Jägerzug "St. Hubertusschützen", Bernd Ratz vom Tambourcorps "Frisch Voran" Wevelinghoven und Thomas Reich vom Scheibenschützenzug "Alte Fanfaren".

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft werden Daniel Becker vom Grenadierzug "Fracksausen", Nikolai Dohlen, Michael Heiderich, Bernhard Hoster und Stefan Leufgen vom Jägerzug "Die Jägermeister", Maximilian Hauser und Sebastian Stöcker vom Scheibenschützenzug "Schwatte Botze", Andreas Kuck vom Jägerzug "Waldeslust", Alfred Mayr vom Jägerzug "Erftspatzen", Winfried Michels vom Jägerzug "Jungschützen", Stephan Pütz vom Jägerzug "Mer mache möt", Heiko Ratz vom Jägerzug "Frisch und Munter", Ingo Ratz vom Grenadierzug "Immer Blau", David Sasse vom Jägerzug "Gröne Jonge" und Peter-Josef Schrörs vom Grenadierzug "Zylinderköpp" geehrt.

Der Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven wird rechtzeitig informieren wann die Ehrung der Jubilare nachgeholt werden kann.

14.08.2020

* 20 Jahre Jägerzug „Echte Fründe“

Wir schreiben den 22. September 2000. Es ist Freitag. Ein warmer Spätsommertag. Alle Spiele der ersten (TSV 1860 München vs. SC Freiburg) und zweiten (SSV Ulm vs. 1. FC Saarbrücken & 1. FC Nürnberg vs. MSV Duisburg) Fußball-Bundesliga enden an diesem Tag jeweils 3:1 für die Heimmannschaften. Wolle Petry feiert seinen 49. Geburtstag. Britney Spears steht mit Ihrem Lied „Lucky“ auf Platz eins der deutschen Singlecharts.
Gerhard Schröder ist Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Theo Hoer Bürgermeister der Schlossstadt. Rudi Broens (Gott habe ihn selig) ist Präsident des BSV Wevelinghoven. Sein Nachfolger Günter Piel die amtierende Majestät.

In einem Partyraum auf der Römerstraße treffen sich elf motivierte junge Männer, um Ihren Traum wahr werden zu lassen. Sie kannten sich, wie sollte es auch anders sein, durch die gemeinsame Zeit auf der Gebrüder-Grimm Grundschule und dem Kicken beim BV Wevelinghoven. Ihr Wunsch: sie wollen endlich zusammen am vorletzten Augustwochenende durch die schöne Gartenstadt marschieren. Einige hatten bereits Erfahrung in den Edelknaben und als Gastschütze in anderen Zügen gesammelt, andere waren ganz aufgeregt auf die ersten eigenen Schritte in der Uniform. Mit der Hilfe einiger schützenerfahrener Väter und Mütter ging es in die Feinplanung.

Die Entscheidung für das Jägercorps als Heimat in der Schützenfamilie war schnell getroffen. Hier waren sie nun mal durch Ihre Väter zum Großteil aufgewachsen und verwurzelt. Lebten Sie damals - fast - alle in der Gartenstadt, hat es Sie im Laufe der Zeit unter anderem bis
ins österreichische Innsbruck verschlagen. Aber mindestens einmal im Jahr - an eben dem oben genannten Augustwochenende - treffen Sie sich alle gerne wieder, um sich in ihre schnieke Uniform zu werfen und mit stolzer Brust durch die Straßen zu ziehen. Aber auch außerhalb des Schützenfestes haben Sie sich nie aus den Augen verloren und verbringen gerne Zeit auf den jährlichen Ausflügen, Weihnachts- und Geburtstagsfeiern und anderen Festivitäten miteinander.

Von den Gründungsmitgliedern sind auch heute noch acht vertreten und die Zugfamilie ist in den letzten 20 Jahren um die ein oder andere Frau und mittlerweile 8 Kinder angewachsen. Gemeinsam sehen sie den nächsten 20 Jahren mit großer Freude entgegen und freuen sich auf das Schützenfest 2021.

Die aktiven Schützen auf dem Foto sind: vorne von links: Markus Koppen, Jens Knoche, Christian Krüppel (König 2019), Eric Bolz, Thomas Nover
Hinten von links: Thomas Landen, Steffen Büttgenbah, Mark Kipry, Bastian Mensing, Felix Fitz, es fehlt: Nils Goepen

12.08.2020

* 10 Jahre Scheibenschützenzug „Wivekover Boschte“

In diesem Jahr hätte der Scheibenschützenzug „Wivekover Boschte“ auf den Straßen der Gartenstadt sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Im Dezember 2010 gründete sich der Zug bestehend aus fünf Gründungsmitgliedern. Wenige Wochen später kam ein sechstes inoffizielles Gründungsmitglied dazu. Allesamt befreundet aus jüngsten Kindheitstagen. In ständigem Kontakt, sei es über die Schule, den Fußballverein oder die lange gemeinsame Zeit bei den Edelknaben.

Nun, zehn Jahre später, besteht der Zug aus 14 aktiven und zwei passiven Mitgliedern. Trotz des jungen Alters (alle um die 23 Jahre alt) kann der Zug auf einen reichhaltigen Schatz an Erinnerungen zurückbringen. So wurden zum Beispiel bereits zwei Großfackeln gebaut und der ein oder andere Auftritt bei der Corps-internen Karnevalssitzung wird unvergessen bleiben. Unter der Leitung von Oberleutnant Patrick Bernrath werden auch in Zukunft sicherlich noch viele spannende Geschichten den Freundeskreis prägen. Zudem versucht der Zug auch wo es geht Verantwortung zu übernehmen und sich für die Zukunft des Bürger-Schützen-Vereins einzusetzen. So stellt man in Sven Fücker seit einigen Jahren den Adjutanten im Scheibenschützencorps.

Leider machte Corona in diesem Jahr auch den „Wivekover Boschten“ einen Strich durch die Rechnung. So musste neben dem geliebten Schützenfest auch der geplante Jubiläums-Zugausflug, bei dem nur das Organisationsteam über das Reiseziel informiert ist, abgesagt werden. Die im Schützenwesen so wichtige Gemeinsamkeit wollen sich die jungen Schützen allerdings auch an den diesjährigen Festtagen nicht nehmen lassen. Diesbezüglich wird der Vogelschuss für das kommende Jahr vorgezogen. Eine kleine Feier, wie auch sonst üblich als Einheit zwischen Zugmitgliedern und der dazugehörigen Frauengruppe, die nicht nur aus festen Freundinnen sondern auch aus Schwestern und langjährigen Wegbegleiterinnen besteht, darf dabei natürlich nicht fehlen. Corona-konform versteht sich.

08.08.2020

* Unser amtierendes Schützenkönigspaar - Stefan und Ursel Fücker

Und so kommen wir zu unserem diesjährigen Königspaar Stefan I. und seiner charmanten Königin Ursel Fücker, die in diesem Jahr auf ihr Schützen- und Heimatfest verzichten müssen - aber aufgeschoben ist ja bekannter weise nicht aufgehoben: 

Mit dem 164. Schuss sicherte sich Scheibenschützenmajor Stefan Fücker unter dem großem Jubel der zahlreichen anwesenden Schützen und Besucher seine Anwartschaft auf den Titel des Schützenkönigs. Die Krönung am Dienstag des vergangenen Schützenfestes setzen den Schlussstrich unter sein Vorhaben "Königstitel". Der glücklichste Menschen an der Seite von Stefan war natürlich seine Königin Ursel. Aber auch die beiden Kinder Julia und Sven sowie sein Scheibenschützenzug "He Simmer" und das gesamte Scheibenschützencorps - welches in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, freuten sich mit dem Königspaar auf ein unvergessliches Königsjahr. Doch dann kam alles anders und nun werden 2 Jahre daraus. Wer Stefan Fücker kennt weiß genau - er nimmt es natürlich mit Humor: „Ich habe Jahre gebraucht, um Ursel zu überzeugen, mit mir das Königsamt anzutreten. Ausgerechnet sie muss das Ganze jetzt zwei Jahre mitmachen“.

Der König, der als selbstständiger Unternehmer Busreisen anbietet und eine Fahrschule für alle Kraftfahrzeugklassen betreibt, hat seine Frau Ursel bei einer Busreise in Italien kennen und lieben gelernt - Stefan war natürlich der Busfahrer. Anfang Juli vor 29 Jahren wurde geheiratet.

Während Stefan seinen reichlichen beruflichen und freizeitlichen Verpflichtungen nachgeht, regelt Ursel, die auch im heimischen Unternehmen arbeitet, die kleinen und großen Geschäfte des täglichen Lebens und sorgt dafür, dass das „Familienunternehmen“ bestens floriert. Als gelernte Krankenschwester gibt Ursel erste Hilfe Kurse in Schulen und unterstützt in Ihrer freien Zeit die Aktivitäten der Wevelinghovener Edelknaben - auch wenn Sohn Sven längst dem Edelknabenalter entwachsen ist.

Mit den Edelknaben wird nach den Sommerferien ein gemeinsamer Ausflug geplant - zu dem das Königspaar eingeladen hat. Auch die "kleinen Schützen" müssen ja in diesem Jahr auf Ihre Aktivitäten sowie die Ermittlung Ihres Königs verzichten. "Natürlich sind wir traurig, dass unser Schützenfest in diesem Jahr ausfällt" - so Schützenkönigin Ursel. König Stefan kommentiert weiter: "Um so mehr freuen wir uns aber auf das nächste Jahr und dann wird noch doller gefeiert." 

Man merkt - sie können es kaum erwarten, dass am 21. August 2021 um 12.00 Uhr der Donner der Kanone "General-Blücher" verkündet - "Wir dürfen wieder unser heiß geliebtes Schützen- und Heimatfest in der Gartenstadt Wevelinghoven feiern." 

07.08.2020

* SPENDE _LUT _EIM R_TEN KREUZ!

Sie sehen richtig – hier fehlt etwas sehr Wichtiges: das A, das B und das O.
Genau darum dreht sich die weltweite Aufmerksamkeitskampagne der Rotkreuz-Blutspendedienste 2018: Unter dem Titel #missingtype - erst wenn‘s fehlt, fällt‘s auf! machen die Rotkreuz-Blutspendedienste und zahlreiche Unternehmen in Deutschland mittels der fehlenden Buchstaben auf die Folgen fehlender Blutspenden aufmerksam.

Die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten wird zu einer immer größeren Herausforderung:
Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt, in Bayern sind es 2.000 benötigte Blutspenden jeden Tag. Gleichzeitig scheiden jedes Jahr deutschlandweit rund 100.000 aktive Blutspender aus, durch das Erreichen der Altersbegrenzung oder einer Krankheit.

Was passiert nun, wenn Blut der Blutgruppen A, B, AB und 0 nicht zur Verfügung steht?
Es entsteht eine folgenschwere Situation für die Kliniken, denn die Patienten könnten nicht mehr versorgt werden.

Mit #missingtype soll gegengesteuert werden: Wir spenden unsere As, Bs und Os.

So lädt am Sonntag, dem 16. August 2020 in der Zeit von 8.30 bis 13.00 Uhr das Deutsche Rote Kreuz zur nächsten Blutspende in die Diedrich-Uhlhorn-Realschule am Heyerweg 12 ein.

Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de oder beim DRK Ortsverein Wevelinghoven e.V.

Quelle: Text & Bild: DRK-Blutspendedienst West

 

06.08.2020

* 50 Jahre - Scheibenschützencorps 1970 Wevelinghoven

Im Jahre 1965 schlossen sich die Schützen, die bisher der "Artillerie" angehörten, zur Formation "Alte Artillerie" zusammen und gründeten den ersten Scheibenschützenzug. Das Beispiel machte Schule. Schon ein Jahr später gesellte sich der "Blaue Mondach" dazu und 1969 folgten die "Erftjunker". Aber um ein neues Corps zu gründen, gehört eine gewisse Zahl von Mitgliedern dazu. Erst durch die Teilnahme des "Fanfarencorps", der "Gartenstädter" und von "Waidmannsheil" wurde dieses Soll erfüllt. Als drittes Corps im Wevelinghovener Regiment wurde 1970 das Scheibenschützencorps gegründet. Die Markenzeichen der Scheibenschützen sind ihre schwarzen Hosen, ihr Verzicht auf jegliche Bewaffnung sowie das Hutziehen bei der Parade. Als besondere Ehrerbietung vor dem König ziehen sämtliche Scheibenschützen bei der Parade auf ein Zeichen hin gleichzeitig den Hut. Diese Eigenart führte zur Bezeichnung „Hötchesjonge“. Das “Hötche“ findet sich im Logo der Scheibenschützen wieder und auch das Scheibenschützenlied beginnt mit den Worten:“ Ich bin ene Hötchesjong…drop ben ich stolz“.

Geselligkeit, Abwechslung und Spaß gehören in den Ablauf des Schützenjahres. Ein Highlight im Programm des Scheibenschützencorps ist der Frühschoppen am Schützenfest-Dienstag, an dem man sich mit „Kind und Kegel“ auf dem Gelände der "Erftruhe" trifft. Im Herbst werden beim Corpsschießen die besten Schützen und der Corpskönig ermittelt. Außerhalb der Schützensaison wird die alle zwei Jahre stattfindende Karnevalssitzung mit dem Motto „Von uns - für uns“ begeistert gefeiert. 

Das goldene Jubiläum sollte standesgemäß gefeiert werden. Die ersten Planungen wurden bereits Ende 2018 gestartet. Location, Konzept und sowie das dazugehörige Catering und Rahmenprogramm wurden Anfang 2020 festgezurrt. Nicht planbar aber gewollt war, dass Major Stefan Fücker gemeinsam mit seiner Gattin Ursel auch im Jubiläumsjahr die Würde des amtierenden Schützenkönigs trägt. Das hat schließlich ebenfalls Tradition. Zur Gründung 1970 mit Horst und Irene Wassen (1969/70) und mit Ferdi und Elsbeth Koschut (1970/71), zum Silberjubiläum mit Helmut und Ingrid Hauser (1994/95) und zum 40-jährigen Jubiläum mit Markus und Verena Odenthal kam der Schützenkönig aus den Reihen des Scheibenschützencorps.

Dass eine weltweite Pandemie alle Planungen und Feiern zunichtemacht, hätte wohl keiner gedacht und macht das Scheibenschützencorps aber auch den gesamten Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven umso trauriger.

Doch Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben. Das Scheibenschützencorps hat seine Jubiläumsfeier um ein Jahr verlegt, so dass dieser Anlass gebührend und in hoffentlich bekannter Atmosphäre gefeiert werden kann. Wir drücken alle die Daumen, dass es nächstes Jahr so möglich ist.

 

04.08.2020

* Stadt Blatt I Trotz Pandemie das Brauchtum im Blick

Der BSV Wevelinghoven macht das Beste aus der aktuellen Lage

„Historisch betrachtet ist es nicht das erste Mal, dass unser geliebtes Heimatfest aufgrund höherer Gewalt ausfallen muss: Im Juli des Jahres 1939 waren schon alle Vorbereitungen für das große Volks- und Heimatfest getroffen, welches ab dem 16. September stattfinden sollte, als der Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. September 1939 diese Pläne zunichte machte“, so Präsident Günter Piel. Damals konnte erstmals seit der Gründung des Bürger-Schützen-Vereins im Jahr 1924 nicht gefeiert werden – das erste normale Schützenfest fand erst zehn Jahre später wieder statt.

Nun sorgt nach 71 Jahren die weltweite Corona-Pandemie dafür, dass die Feierlichkeiten, auf die man sich in der Gartenstadt alljährlich freut, nicht stattfinden können. Dies galt bzw. gilt für alle Schützenfeste und Großveranstaltungen in diesem Jahr. „Verglichen mit der oben geschilderten Situation aus den Jahren 1939 bis 1949 ist die heutige Lage zwar nicht schön, jedoch gibt sie uns Mut, positiv nach vorne zu blicken in der Hoffnung, bereits im nächsten Jahr unser Schützen- und Heimatfest wieder feiern zu dürfen“, betont Günter Piel. „Blicken wir also nach vorne und versuchen gemeinsam, durch einen verantwortungsvollen Umgang miteinander die Gefahren einer Ansteckung zu minimieren oder gar zu verhindern.“ Man freut sich, dass durch die Lockerungen der Landesregierung zumindest wieder kleinere Feiern im privaten sowie öffentlichen Bereich möglich sind. Wie andere Vereine es vorab schon getan haben, werden sicherlich auch viele Wevelinghovener Schützen und deren Familien an den vorgesehenen Schützenfesttagen die Möglichkeit des Zusammenseins innerhalb der Zuggemeinschaften nutzen und ein wenig miteinander feiern: „Das soll so sein und ich würde mich freuen, wenn dies unter Beachtung der bestehenden Regeln geschieht, damit wir alle keinen erneuten Lockdown erleben müssen.“ An die Bürger*innen Wevelinghovens richtet der Präsident daher auch den Wunsch, trotz des ausgefallenen Festes ihre Häuser und die Straßen zu schmücken: „Dies soll uns daran erinnern, dass unser Bürger-Schützen-Verein weiter lebt und jetzt bereits jeder an unser nächstes Schützenjahr denkt.“ Bisher haben von insgesamt 71 Schützenzügen 69 ihren Beitrag für dieses Jahr trotz des Ausfalls entrichtet: „Dafür möchte ich allen Zügen ganz herzlich danken. Gemeinsam mit unserem amtierenden Königspaar Stefan und Ursel Fücker freuen wir uns also schon auf ein gutes Jahr 2021, in dem wir dann hoffentlich Corona hinter uns gelassen haben und dann wieder mit den Schützen, den Bürgerinnen und Bürgern der Gartenstadt und unseren Gästen ein prächtiges Schützenfest feiern können.“

Quelle: Stadt Blatt vom 31.07.2020 I FOTO: BSV

 

02.08.2020

* 1995 - vor 25 Jahren: Dr. Helmut und Ingrid Hauser

Wollte man das Ehepaar Hauser kurz und knapp charakterisieren, so genügten die Worte: bürgernah, gesellig, kurzum sympathisch. Die Schützen dankten ihnen mit einem großartigen Fackelzug und bauten ihnen 14 Großfackeln, hiervon allein 5 aus dem Scheibenschützencorps. Nichts hat sie in ihrem Regierungsjahr aus der Ruhe gebracht und so avancierten sie zu einem der sympathischsten Königspaare des Bürger-Schützen-Vereins.

Grund zur Übernahme des höchsten Vereinsamtes für Helmut Hauser war das Silberjubiläum seiner Scheibenschützen, deren Major er seit 1991 war.

Helmut ist Ur-Gartenstädter, und die meisten Einwohner kannte er zu dem damaligen Zeitpunkt persönlich, auch eine Folge seines Berufes als Zahnarzt in seiner Heimatstadt. 

Die Chronik unseres Bürger-Schützen-Vereins vermerkt zu dem Schützenfestsonntag im Jahre 1995:

„Das Königspaar Dr. Helmut und Ingrid Hauser erlebte während der Festtage, wie vor ihnen schon viele Königspaare, die Begeisterung der Wevelinghovener Schützen und Bürger. König Helmut, der es immer hervorragend verstanden hatte, freundschaftliche Bande zu allen Wevelinghovenern zu knüpfen, und Königin Ingrid mit damenhafter Eleganz waren ein würdiger Mittelpunkt dieses Festes.“

 

01.08.2020

* 1980 - vor 40 Jahren: Michael I. und Mechtild Flintz

Im Mittelpunkt des festlichen Geschehens und aller Ehrungen stand für 4 Tage im August 1980 das Königspaar Michael I. Flintz mit seiner Ehefrau und Königin Mechthilde.

Der waschechte Wevelinghovener König Michael marschierte bereits bei dem ersten Festzug nach dem zweiten Weltkrieg mit. Seine Schützenheimat fand er im Jägerzug „Alte Kameraden“, dem er bis 2007 angehörte und erst aus Altersgründen ausschied. 1993 wurde er wegen hervorragender Verdienste (vor allem durch seine Kassierertätigkeit im Gesamtvorstand) zum Ehrenmitglied ernannt. 

Michael Flintz war in allen Festzügen ganz vorne zu sehen, denn er trug seit seinem Eintritt in den Bürger-Schützen-Verein die Corpsfahne des Jägercorps. In Anbetracht des Gewichtes der Fahne eine außergewöhnliche Leistung!

Jeder, der die beiden kannte, bestätigt gerne, dass sie ihren Grundsätzen und ihrer Art auch in der Rolle als Königspaar treu geblieben waren: bescheiden und mit zurückhaltendem Taktgefühl hatte dieses Königspaar die Herzen der vielen mit dem Schützenwesen verbundenen Wevelinghovener Bürger gewonnen.

30.08.2020

* 1970 - vor 50 Jahren: Horst I. Wassen und Königin Irene

Das ein begeisterungsfähiger Schütze nicht unbedingt in Wevelinghoven wohnen muss, um hier Schützenkönigspaar zu werden, zeigten im Jahre 1969 das Ehepaar Horst und Irene Wassen.

Die beiden gebürtigen Mönchengladbacher wohnten mit ihren beiden Kindern in Düsseldorf-Bilk. Seit Jahren zog es den Baustoffgroßhändler wöchentlich mehrere Male aus den verschiedensten Gründen nach Wevelinghoven. Hauptgrund war wohl der Kegelklub „Blauer Mondach“; mit seinen Kegelbrüdern ging es regelmäßig bereits seit 15 Jahren auf die Kegelbahn in der „Erftruhe“.

Nur wenige in der Stadt kannten also das Königspaar, dass sich aber in kürzester Zeit nach dem Vogelschuss bei zahlreichen Einladungen der internen Zug- und Korpsveranstaltungen während des Schützenjahres bekannt und beliebt machte.  Und so verwunderte es nicht, dass die Festumzüge an den Schützenfesttagen 1970 zu einem Triumph für die beiden wurde, da sie durch ihren Charme und ihre freundlich bescheidene Art im Nu die Herzen aller Wevelinghovener gewinnen konnten.

29.07.2020

* 1960 - vor 60 Jahren: Adam II. und Eleonore Schilden

Es wird wohl kaum einen Schützen geben, der noch keine Episoden von und über den kauzigen, aber ungeheuer beliebten Adam Schilden, genannt „Blücher“, gehört hat. 

Den Beinamen verdankte er einem Vortrag über den preußischen Generalfeldmarschall Blücher, der bei Waterloo entscheidend in die Schlacht gegen den französischen Kaiser Napoleon eingriff. In der Weimarer Zeit, als der Knabe Adam Schilden das Real-Progymnasium in Grevenbroich besuchte, hielt er den Vortrag mit einer solchen Hingabe, dass er die Mitschüler sehr beeindruckte. Fortan wurde er nur noch als „Blücher“ angesprochen.

1933 trat er dem Bürger-Schützen-Verein bei, war gleich Hauptmann des Jägerzugs „Alte Kameraden“, etwas später bereits als „Blücheraner“ apostrophiert. Er avancierte dann über Jägermajor bzw. Jägeroberst im Jahre 1965 zum Regimentschef als Nachfolger des plötzlich verstorbenen, von ihm verehrten Regimentsoberst Dr. Karl-Friedrich Kottmann. Viermal einstimmig oder mit überwältigender Mehrheit erfolgte Wiederwahlen in diesem hohen Ehrenamt durch die Schützen demonstrieren eindrucksvoll Blüchers Beliebtheit. Die nach ihm benannte Kanone des Artilleriecorps erinnert uns jährlich durch das samstägliche Einschießen des Schützenfestes an diesen großen, glühenden Verfechter des Schützengedankens. 

Sehr groß war die Betroffenheit in der Gartenstadt, als er erst 64-jährig am 8. Oktober 1980 durch einen Herzschlag plötzlich und unerwartet starb.

29.07.2020

Saisoneröffnung des BV Wevelinghoven

Die neue Saison steht vor der Tür und das möchte der BV Wevelinghoven am Samstag, den 01.08.2020 gemeinsam mit seinen Gästen feiern.

Alle Seniorenmannschaften werden jeweils ein Spiel absolvieren und Ihre zahlreichen Neuzugänge präsentieren. Zudem kann man so an diesem Tag die Spieler und Funktionsträger der Mannschaften und des Vereins kennenlernen.

Kalte Getränke und heiße Stadionwurst vom Grill erwartet die Besucher bei hoffentlich bestem Wetter, der Eintritt ist selbstverständlich frei!

+++ Wichtige Info +++

Die Hände müssen bei betreten der Sportanlage desinfiziert werden!

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass sich jeder Gast zur einfachen Nachverfolgung in eine vorgegebene Liste einzutragen hat! Die maximale Besucherzahl ist auf 300 begrenzt.

Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften des Landes NRW, des Rheinkreis Neuss und der Stadt Grevenbroich.

Bei Zuwiederhandlung macht der BV Wevelinghoven von seinem Hausrecht Gebrauch und wird einen Platzverweis erteilen. Der BV Wevelinghoven möchte natürlich kein Risiko eingehen, denn die Gesundheit der Gäste sowie aller Mitglieder hat höchste Priorität.

Der BV Wevelinghoven freut sich auf Euch.

28.07.2020

* 1950 - vor 70 Jahren: Hubert I. Bierbaum und Irmgard Gehlen

Durch die unerwartete Rückgabe der Königskette des erfolgreichen Schützen Dr. Kamper an den Präsidenten Dr. Willi Pütz stand der Bürger-Schützen-Verein im Jahre 1949 urplötzlich ohne eine Majestät da und dies zum 1. Fest nach dem grausigen Weltkrieg!

Da erklärte sich der damalige Stadtdirektor Hubert Bierbaum bereit, die Königswürde zu übernehmen. Da er Junggeselle war, wurde die Tochter Irmgard seines Freundes und Bürgermeisters Friedrich Gehlen seine Königin.

Bierbaum war kein Unbekannter; bereits seit 1933 war er bei der Stadt als Beamter tätig, 1949 wurde er in das Amt des Stadtdirektors berufen, welches er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1963 mit viel Umsicht und Geschick ausübte.

In den Vorstand des Schützenvereines war er bereits 1938 als 2. Schriftführer gewählt worden; diese Tätigkeit endete mit dem Beginn des Krieges. 1951 kehrte er als Beisitzer in den Vorstand zurück, mit seiner Pensionierung schied er aus dem Vorstand aus.

Zum Bürgerschützenfest 1950 lagen bei der zweiten Generalversammlung am 19.August 1950 bereits 26 Zuganmeldungen vor und weitere Zuganmeldungen waren angekündigt. Dies bedeutete natürlich ein unerwartetes starkes Anwachsen des Schützenregiments. Vorerst jedoch mußte die Regimentsführung komplettiert werden, da beim Schützenfest die Position des Grenadiermajors noch unbesetzt war. Hier wurde einstimmig Hubert Lichtschlag, Metzgermeister, wohnhaft auf der Mühlenstraße, gewählt. So stellte sich dann für das Schützenjahr 1950 die Regimentsführung wie folgt dar: Oberst Willi Drees, Adjutant Franz Vehres, Grenadiermajor Hubert Lichtschlag, Adjutant Leo Jungverdorben, Jägermajor Adolf Krall, Adjutant Kaspar Vehres. 

Gefeiert wurde statt in einem Großzelt damals noch in drei verschiedenen Sälen. Für einige weitere Jahre wurde bis zum Aufstellen eines Großzeltes in den Lokalen und Sälen: Zentral -  Hotel, Haus Kreutz (später „Em Höttche“) sowie Haus Schnorrenberg gefeiert. Da man mit Herrn Schnorrenberg 1949 keine Einigung über die Modalitäten erzielte, sprang 1949 die Erftruhe mit einem Zelt an der Burg ein.

26.07.2020

* 1930 - vor 90 Jahren: Franz I. und und Maria Rosellen

Von dem Schützenfeste des Jahres 1930 gibt es nur spärliche Berichte. Bekannt ist, dass Majestät Franz Rosellen in der Römerstraße gegenüber der Mühle Drees wohnte, Lagermeister einer Neußer Speditionsfirma und Mitglied im Tambourkorps „Germania“ war.  

Wir haben jedoch durch eines der wenigen Protokolle der Vorkriegsgeschichte unseres Vereins die Möglichkeit, an dem Vogelschuss von Franz Rosellen teilhaben zu können. Hier der entsprechende Ausschnitt, protokolliert vom damaligen Präsidenten Adam Müller:

„… Diesmal ließ der Abschuss des Königsvogels lange auf sich warten, und die Dämmerung brach bereits herein, als es dem Schützenbruder Franz Rosellen aus der Römerstraße, Mitglied des Tambour-Corps „Germania“ gelang, den inzwischen recht splitterig gewordenen Rest des Vogels herunterzuholen. Der Herr Präsident proklamierte den neuen König als Franz I. und in das Hoch stimmte eine unzählige Menge, die schon lange des Ereignisses geharrt hatte, begeistert ein. Exkönig Adam Müller übergab seinem Nachfolger die Königskette mit dem Wunsche, daß er sie in Ehren tragen möge zu Ehren unseres lieben Schützenvereins, aber auch zu Ehren unserer Vaterstadt.

Wegen des weiten Weges zu seiner Wohnung verzichtete S. M. darauf, mit der Musikkapelle nach Hause geleitet zu werden, da der Saal im Zentralhotel mindestens eine Stunde lang ohne Musik gewesen wäre, was für die Vereinskasse einen großen Ausfall bedeuten musste. So geleitete der gesamte Vorstand und das vorige Königspaar unter Vorantritt des Korps „Germania“ zu seiner Familie und ebenso nachher zu den Tanzsälen. Leider war aber der Saal von Schnorrenberg derart überfüllt, daß es nicht möglich war, dem neuen Königspaar und seinem großen Gefolge Platz zu verschaffen. Nachdem dem Paare auf das Herzlichste gehuldigt worden war, besuchten die Herrschaften die übrigen Säle und überall war die Begeisterung groß.“…

Wie bekannt ist, wurde noch nicht in einem großen Festzelt gemeinsam gefeiert, sondern verteilt in allen großen Sälen der Stadt. In erster Linie waren dies der Saal Schnorrenberg in der Mühlenstraße, Saal Colvenbach in der Hindenburgstraße (bekannt als „Em Höttche“ auf der Poststraße) sowie im wichtigsten Saale der Stadt, im Saale des Zentralhotels auf der Oberstraße. 

26.07.2020

* Geschichte und Geschichten aus dem Archiv des Bürger-Schützen-Vereins

Leider können wir aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Covid-19 -Infektionsgefahr unser heiß geliebtes Schützen- und Heimatfest 2020 nicht feiern. In der aktuellen Situation mit den Einschränkungen und Hygienevorschriften in unserem täglichen Leben genießt der Gesundheitsschutz absolute Priorität. Das hindert uns aber nicht einen Blick in unser Archiv zu werfen und zu schauen - wie vergangene Heimatfeste gefeiert wurden - schauen sie doch in den kommenden Tagen und Wochen vorbei und lesen sie aus der vergangenen sowie der aktuellen Vereinshistorie:

Da ist zunächst das Buch des damaligen Präsidenten Jakob Esser, der die Entstehungsjahre des Vereines hautnah als junger Mann miterlebte. Zum anderen war sein Vater einer der Gründungsväter, Präsident und späterer Ehrenpräsident des Bürger-Schützen-Vereins, der durch seine Neusser Schützenerfahrung maßgeblich die Struktur des Regimentes prägte. Das Buch trägt den Titel „50 Jahre Bürgerschützenverein Wevelinghoven – Festschrift zu den Jubiläumsfeierlichkeiten vom 20. Juli bis 20. August 1974“ und spiegelt also die ersten 50 Jahre seit der Gründung im Jahre 1924 wider. (Hiervon sind noch Exemplare im Besitz des BSV, diese können käuflich erworben werden können).

Das zweite Buch wurde 25 Jahre später wiederum von einem Präsidenten, nämlich Hilmar Krüll veröffentlicht. Unter dem Titel „1924 – 1999; 75 Jahre Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven e. V. 1924 – Der Verein und die Stadt Wevelinghoven im Wandel der Zeit“ stellte der Autor neben der Vereinshistorie parallel hierzu die Stadtentwicklung dar. Da der „Wievekover Jong“ Hilmar Krüll bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1974/75 Bürgermeister seiner Stadt war, wurden viele Interna der Stadt durch ihn in seinem Werk für den „Normalbürger“ präsent. Das gleiche gilt natürlich auch für die Schützengeschichte, die auch er seit Kindesbeinen miterlebt hatte.

Daneben wird in Berichten unserer gängigen Tageszeitungen und Zeitschriften für die Rückblicke recherchiert.

An dieser Stelle noch ein Hinweis in eigener Sache: 

Wer alte Bilder aus Wevelinghoven besitzt und diese kurzfristig zum scannen oder fotografieren zur Verfügung stellen möchte kann sich gerne an das Archivteam wenden. Das Archiv ist auch an alten nicht mehr verwendeten Orden und Ehrenabzeichen interessiert. Oder haben sie etwas anderes Interessantes aus der Geschichte des BSV oder der Gartenstadt Wevelinghoven? 

Gerade im Hinblick auf das 100-jährige Bestehen des Bürger-Schützen-Vereins im Jahre 2024 ist es interessant solche Kleinode zu sichten und zu dokumentieren. 

Wenden sie sich bitte an Werner Köpp vom Archiv-Team der Bürgerschützen unter archiv@bsv-wevelinghoven.info Vorab sagen wir ein herzlichen Dankeschön!

 

15.07.2020

Aufstieg des BV Wevelinghoven

Der BSV gratuliert dem BVW, denn der Ballspielverein ist seit nunmehr 16 Jahren zurück in der Bezirksliga aufgestiegen. Dies gelang dem Team um Trainer Tim Bernrath aufgrund der Herbstmeisterschaft.
 
Wir, der Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven mit all seinen Schützen, gratulieren dem BVW aufs Herzlichste und wünschen weiterhin viel Erfolg.
 
Seit Jahren arbeiten die beide Vereine zusammen. Beispielsweise beim Maimarkt wurde in den vergangenen Jahren ein gemeinsamer Stand errichtet. Zudem entstanden viele der Schützenzüge unserer Regimentes aus den Mannschaften des BV und darüber sind wir natürlich sehr froh.
 
Wie Generaloberst Blücher zu sagen pflegte: "Jungs - macht weiter so!"
11.07.2020

Sommercamp des TC Wevelinghoven

Der Tennisclub Blau-Weiß Wevelinghoven veranstaltet vom 27. bis 31. Juli 2020 sein Sommercamp für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 15 Jahren. Es findet jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Gelände des TC BW Wevelinghoven statt. Anmeldungen sind per Telefon oder email möglich. Es wird ein tägliches Tennistraining sowie Koordinations und Konditionsübungen, ein gemeinsames Mittagessen und ein abschließendes Turnier am Freitag geben. Meldeschluss ist der 24.07.2020. 

Alle Informationen unter >> tc-wevvelinghoven.de

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und bleiben sie gesund.

 

03.07.2020

Ein bißchen Schützenfeststimmung

Leider können und dürfen wir in diesem Jahr unser heißgeliebtes Schützen- und Heimatfest nicht feiern. Um aber trotzdem nicht auf den geliebten Krustenbraten oder die Currywurst zu verzichten bietet unser Schützenkamerad Ernst Petry mit seinem Team ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten, die dann doch etwas Schützenfeststimmung auf den Tisch zaubern.

Das familiengeführte Unternehmen in der 3ten Generation baut auf Tradition und Erfahrung. Dabei hat man einen hohen Anspruch an die Zufriedenheit der Kunden und der Mitarbeiter und das tut man mit Leidenschaft!

Alle Speiseninfos unter >> partyservice-petry.de

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und bleiben sie gesund.

 

27.06.2020

Leider in diesem Jahr kein Stadtparkfest mit Canadierrennen

Leider kann aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Covid-19 -Infektionsgefahr unser heutiges Stadtparkfest (27.06.2020) mit Canadierrrennen nicht stattfinden. Wir hoffen und freuen uns aber darauf mit Ihnen im nächstem Jahr wieder feiern zu dürfen. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle all unseren Besuchern und Sponsoren, die uns in den vergangenen Jahren so tatkräftig unterstützt haben. 

Wir möchten Ihnen statt des Festes ein paar Impressionen der vergangenen Stadtparkfeste zeigen. >> Impressionen

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und bleiben gesund.

Foto: G. Salzburg / 2019

20.06.2020

Königsvogelschuss des BSV Wevelinghoven

Eigentlich hätte am heutigen Samstag (20.06.2020) der Königsvogelschuss unseres Bürger-Schützen-Vereins stattgefunden. Es wäre bestimmt wieder ein spannender Wettkampf am Schießstand der Erftruhe geworden. 

Leider kann aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Covid-19 -Infektionsgefahr der Königsvogelschuss, der Ehrenabend und auch das Schützen- und Heimatfest 2020 nicht stattfinden. In der aktuellen Situation mit den Einschränkungen und Hygienevorschriften in unserem täglichen Leben genießt der Gesundheitsschutz absolute Priorität.

Danken möchten wir in diesem Zusammenhang unseren amtierenden Majestäten Stefan und Ursel Fücker, welche sich ihr Regierungsjahr sicher anders vorgestellt haben, für ihr Verständnis. Das Königspaar wird dann hoffentlich im Jahre 2021 sein Schützenfest mit allen Schützen, den Bürgern sowie vielen Freunden und Gästen feiern können. Der Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven wird auf jeden Fall alles Erdenkliche hierfür tun. 

Bitte bleibt alle gesund!

Mit freundlichen Grüßen für den Vorstand

Günter Piel - Präsident -

13.05.2020

 

Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz

Informationen zu SARS-CoV-2 (Covid-19)

Ja, Blutspenden finden weiterhin statt und werden dringend benötigt! Chronisch Kranke und Krebspatienten sind auch jetzt auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen. Deshalb rufen wir jeden auf, Blut zu spenden, der sich fit und gesund fühlt!

 

So lädt am Sonntag, dem 24. Mai 2020 in der Zeit von 8.30 bis 13.00 Uhr das Deutsche Rote Kreuz zur nächsten Blutspende in die Diedrich-Uhlhorn-Realschule am Heyerweg 12 ein.

Aktuelle Einschränkungen:

  • Personen, die sich in den letzten 2 Wochen im Ausland aufgehalten haben, dürfen KEIN Blut spenden! Das gilt auch, wenn das Aufenthaltsland KEIN Risikogebiet nach der Definition des Robert-Koch-Institutes ist!
  • Personen, die Kontakt zu einem nachweislich am Coronavirus Erkrankten hatten oder die Kontakt zu jemandem hatten, für den ein Verdachtsfall vorliegt, müssen 4 Wochen warten, bevor Sie wieder Blut spenden können!
  • Personen, die mit dem Coronavirus infiziert oder gar daran erkrankt sind, müssen bis 4 Wochen nach Ausheilung warten, bevor Sie wieder Blut spenden dürfen.
  • Personen, die Blut spenden wollen, benötigen eine geeignete Mund- und Nasenbedeckung (MN-Bedeckung), damit sie Blut spenden können. Geeignet sind Masken aus dem medizinischen Fachhandel, selbstgenähte Masken oder auch Schals oder Buffs, die den Mund- und Nasenbereich des Trägers abdecken. Falls Blutspender keine geeigneten MN-Bedeckungen zur Verfügung stehen, erhalten sie vor Ort beim Blutspendetermin eine Maske durch die Entnahmemitarbeiter. 

 

Weitere Informationen zur Blutspende finden Sie >>hier oder beim Ortsverein Wevelinghoven

24.04.2020

Erft Kurier I Mit royalem Galgenhumor: „Club der Corona-Könige“

 

Knapp acht Monate ist es nun her, dass Stefan und Ursel Fücker, vom Scheibenschützenzug „He Simmer“ offiziell zum Schützenkönigspaar in der Gartenstadt gekrönt wurden. Normalerweise würde nun die heiße Phase mitsamt vollem Terminplan starten. Doch es steht in den Sternen, wann sie ihre Königsutensilien wieder offiziell tragen können.

„Anfang März habe ich noch gedacht die ganze Thematik ist soweit weg, dass sie unser Schützenfest nicht betreffen wird. Natürlich ist dann schnell klar geworden, dass sich die Situation doch anders darstellt. Da war ich zuerst sehr traurig. Mittlerweile habe ich mich damit allerdings abgefundenund mit dem aktuellen Jahr so gut wie abgeschlossen“, sagt „Seine Majestät Stefan I.“.

Entgegen eines anders lautenden Berichtes ist das Heimatfest in Wevelinghoven zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht offiziell abgesagt. Ein offenes Geheimnis ist es allerdings, dass die Vereine aktuell jedoch nur auf die nötigen Vorgaben aus der Politik warten, um regressfrei aus ihren Verträgen herauszukommen.

Die wahrscheinlichste Variante ist eine Verschiebung des Festes um ein Jahr. Stefan Fücker, der gleichzeitig auch als Major des Scheibenschützen-Corps fungiert und damit als Mitglied der Regimentsführung an der Informationsquelle sitzt, ist ein Befürworter dieser Lösung. „Eine Absage ist natürlich super schade aber die Gesundheit geht vor. Wenn wir jetzt nur unser eigenes Fest feiern könnten, wäre es kein richtiges Königsjahr mehr. Ab jetzt hätten wir eigentlich nicht mehr viele freie Wochenenden gehabt.“

Dem stimmt seine Gattin Ursel zu. Seit Jahren engagiert sie sich sich im Bürger-Schützen-Verein als Betreuerin der Edelknaben.

Sie hebt besonders die soziale Verantwortung im Königsjahr hervor. „Veranstaltungen mit den Edelknaben oder Senioren

kaffees, an denen wir gerne teilgenommen hätten, können ja derzeit auch gar nicht stattfinden“, sagt Ursel Fücker traurig.

Beide versprechen allerdings diese Termine in vollem Umfang nachzuholen und sich je nach Stand der Lockerungen, für umsetzbare Alternativen einzusetzen.

Über die Ironie der aktuellen Situation plaudert König Stefan Fücker aus dem Nähkästchen: „Ich habe Jahre gebraucht, um Ursel zu überzeugen, mit mir in das Königsamt einzutreten. Ausgerechnet sie muss das Ganze jetzt zwei Jahre mitmachen“, sagt der Inhaber einer Fahrschule und eines Busunternehmens, mit einem breiten Grinsen.

Zur besonderen Situation der höchstwahrscheinlich verlängerten Regentenzeit fährt er lachend fort: „vielleicht bilden wir ja den ,Club der Corona-Könige’.“

Besonders bitter wird die Absage für das Königspaar, da sie ihre Amtszeit auf das Jahr des 50-jährigen Bestehens des Wevelinghovener Scheibenschützen-Corps, an dessen Spitze Majestät Stefan Fücker seit 2013 steht, gelegt hatten.

Eine große Feierlichkeit war geplant, wird allerdings ebenfalls nicht durchführbar sein. König Stefan und Königin Ursel Fücker lassen sich jedoch dadurch nicht entmutigen.

„Dann feiern wir halt nächstes Jahr 20+1. Und dafür umso doller“, verspricht der amtierende Schützenkönig dem gesamten Regiment der Gartenstadt.

Quelle: Erft Kurier (Marc Arnold) vom 24.04.2020 I FOTO: BSV

 

17.04.2020

Aktuelle Informationen zum Stand Corona Virus

Sehr geehrte Schützen, liebe Bürgerinnen und Bürger der Gartenstadt Wevelinghoven, liebe Freunde,

das Corona Virus hat das gesamte Land, die Wirtschaft, und das öffentliche Leben in festem Griff, und natürlich betreffen alle Maßnahmen auch uns Schützen.Fast täglich werden wir mit neuen Fakten versehen, die leider zurzeit eine langfristige Planung unmöglich machen.

Nach der Rechtsverordnung des Landes, Großveranstaltungen bis zum 31.8.2020 zu untersagen, warten wir nun auf eine genaue Definition des Begriffs Großveranstaltung. Hier wird die Besucheranzahl im Zelt, auf der Straße und auf dem Platz sicherlich eine große Rolle spielen. Die Frage wird sich stellen, wie in diesem Falle die Abstandsregelungen eingehalten werden können.Für Mai, Juni und Juli hat die Stadt bereits die Schützenfeste abgesagt. Laut Aussage von Bürgermeister Klaus Krützen sind aber noch viele Fragen offen, die es in den nächsten Tagen zu klären gilt.

Am Dienstag erschien in der NGZ ein Bericht über ein Interview mit mir, wobei es um Schützenfeste allgemein, aber speziell natürlich um unser Schützenfest ging. Leider war dieser Bericht mit der Schlagzeile versehen, ich als Präsident des BSV hätte das Schützenfest in Wevelinghoven abgesagt, was natürlich jeder Grundlage entbehrt unddarüber hinaus im nachfolgenden Text nicht wieder zu finden war. Leider hat dies zu einigen Irritationen bei den Schützen geführt.

Zur Klarstellung der Situation:
Die Bundeskanzlerin hat zusammen mit den Ministerpräsidenten der Länder beschlossen, dass bis zum 31. August 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen.
Bisher wurde das Schützenfest in Wevelinghoven von der Stadt nicht abgesagt, da es noch keine Definition des Begriffs Großveranstaltung gibt. Wenn der Verein selbst eine Veranstaltung absagt und die Stadt stellt im weiteren Verfahren fest, wir hätten doch feiern können, muss der Verein die entstandenen Regressansprüche übernehmen. Deshalb an dieser Stelle noch einmal ganz klar: Wir als BSV und ich als Präsident im Besonderen haben von unserer Seite nicht abgesagt!

Sobald uns eine Entscheidung vorliegt, werden wir Sie alle unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen für den Vorstand

Günter Piel
Präsident

19.03.2020

Absage 1. Generalversammlung

Sehr geehrte Schützen, liebe Freunde,

nun hat der Corona-Virus auch die Schützenvereine erreicht. Bereits die Jahreshauptversammlungen der Corps sind ausgefallen.

Bürgermeister Klaus Krützen gab eine Allgemeinverfügung zum Verbot von allen öffentlich zugänglichen Veranstaltungen und zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus zur Kenntnis (Infektionsschutzgesetz).

Diese Allgemeinverfügung ist zunächst beschränkt bis 31.5.2020 und verbietet unter anderem alle öffentlichen Veranstaltungen, z. B Schützenfeste, den Maimarkt in Wevelinghoven usw. Danach wird die Lage neu bewertet.

Für den Bürger-Schützen-Verein Wevelinghoven ist zunächst die 1. Generalversammlung des Jahres 2020 im Festzelt zu erwähnen, welche auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird. Wir halten sie auf dem Laufenden - bleiben sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen für den Vorstand

Günter Piel
Präsident

07.03.2020

Frühjahrskonzert in der Gaststätte "Erftruhe"

Am Sonntag, dem 22. März 2020 findet ab 11.30 Uhr wieder der musikalische Frühschoppen mit dem Musikverein "Frohsinn Nord" in der Gaststätte "Erftruhe" statt. Dann wird wieder das altbekannte und bewährte Programm aus Märschen und bekannten Melodien geboten. Es ist mit Sicherheit wieder für jeden und jede was dabei. Natürlich darf gesungen, gelacht und getanzt werden. 

Noch sind Karten im Vorverkauf für 9,- EUR erhältlich. Eine Platzreservierung ist sinnvoll und nur bei Ticketkauf möglich. Anfragen unter 02181/74438 oder per Mail an info@erftruhe.de

17.02.2020

Frühjahrsputz mit dem BSV Wevelinghoven

Die Stadt Grevenbroich ruf am Wochenende 6. und 7. März 2020 wieder zum alljährlichen "Frühjahrsputz" auf. Mit Schubkarren, blauen Säcken und kleinen Anhängern ausgerüstet, rückt man dem illegal entsorgten Müll zu Leibe. Auch der Bürger-Schützen-Verein wird wieder am "Frühjahrsputz" der Stadt teilnehmen, es ist so etwas wie Tradition. Präsident Günter Piel organisierte vor Über zwanzig Jahren die erste Aufräum-Aktion der Schützen. "Die Stadt machte damals den Vorschlag – und seitdem sind wir jedes Jahr dabei gewesen".

Die Mitglieder des Bürger-Schützen-Vereins und interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger treffen sich am Samstag, dem 7. März 2020 um 11 Uhr an der Stadtparkinsel - Hemmerdener Weg. Von dort werden wir unsere Sammlung an den verschiedenen Bereichen unseres Ortes starten. Die hierfür benötigten Materialien werden uns von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt (Müllsäcke und Arbeitshandschuhe). Da die Mittel jedoch relativ knapp bemessen sind, wäre es schön, wenn der Eine oder Andere vielleicht für sich selbst ein paar alte Arbeitshandschuhe mitbringt für den Fall, dass die uns zur Verfügung gestellten Materialien nicht reichen.

Sinnvoll wäre es jedoch, wenn einzelne Personen eine Schubkarre oder ähnliche Transportmittel (wenn vorhanden) für die Müllsäcke während der Sammlung mitbringen könnten.

Im Anschluss ist ein kleiner Umtrunk für alle Helfer geplant.

Der Vorstand würde sich über eine rege Teilnahme vieler Schützen und Wevelinghovener freuen - eine kurze Anmeldung unter info@bsv-wevelinghoven.info wäre ratsam.

06.02.2020

Rette Leben - Spende Blut

Engagiert gegen Krebs - DRK bittet anlässlich des Weltkrebstages um Blutspenden

Jährlich findet am 04. Februar der internationale Weltkrebstag statt.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltkrebstages stehen die Vorbeugung, Erforschung sowie die Behandlung von Krebserkrankungen, - auch die Therapie mit verschiedenen Blutbestandteilen.

Laut Deutscher Krebshilfe erkranken jährlich rund 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Viele dieser Patienten sind auf den Erhalt regelmäßiger Blutspenden angewiesen, um Blutbestandteile (wie die Blutplättchen) zu ersetzen, welche während einer Chemotherapie zerstört werden.

Die Menge der benötigten Blutpräparate pro Patient hängt dabei stark vom individuellen Krankheitsbild ab. Es beginnt bei der Transfusion einer einzigen Blutkonserve und geht bis zum Empfang von bis zu 100 Blutkonserven je Patient.

Der DRK-Blutspendedienst West, der die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland täglich mit bis zu 3.500 Blutspenden versorgt, ruft nun, anlässlich des internationalen Weltkrebstages, zur regelmäßigen Blutspende auf.

„19% unserer Blutspenden werden für die Behandlung von Krebspatienten benötigt. Wir können auf diese wichtige und lebensrettende Ressource nur zurückgreifen, wenn Menschen dazu bereit sind, regelmäßig Blut zu spenden“ so Stephan Küpper, Pressesprecher des DRK- Blutspendedienstes West.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Neuspender dürfen maximal 68 Jahre alt sein.
Zum Blutspendetermin bitte, auch als langjähriger Spender, unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert (HB-Wert) überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten und jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK- Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet.

Der nächste Termin in unserer Gartenstadt Wevelinghoven ist am 16.02.2020 von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr in der Dietrich-Uhlhorn-Realschule am Heyerweg.

Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de oder beim DRK Ortsverein Wevelinghoven e.V.

Quelle: Text & Bild: DRK-Blutspendedienst West

28.01.2020

Karneval Total mit dem BV Wevelinghoven

1200 Besucher werden erwartet: Karnevalsfreitag in Wevelinghoven wächst immer mehr - vielleicht werden es noch ein ein paar mehr Gäste. „Die Nachfrage ist riesig“, freut sich Dustin Thissen, der das Fest gemeinsam mit dem BV Wevelinghoven organisiert. 

„Wir feiern eine große Party mit allen kölschen Hits“, kündigt DJ und Moderator Marc Pesch an, Querbeat, Brings, Höhner, Kasalla – alle sind mit dabei. Dazu gibt es dann noch einige Hits aus den Charts und Partyklassiker. Aber der Karneval steht klar im Vordergrund.“ Beim Kostümwettbewerb gibt es tolle Preise zu gewinnen, Girlanden, Luftballons und bunten Masken sorgen im Festzelt für eine tolle Dekoration. 
 
Präsentiert wird die Veranstaltung von Ford Breuer und der Gothaer Generalagentur Schumacher/Büttgenbach. Daneben unterstützen zahlreiche weitere Sponsoren aus ganze Grevenbroich das Event. Das Publikum kommt inzwischen aus allen Stadtteilen nach Wevelinghoven. „Wir haben viele Gruppen neu hinzugewonnen, das freut uns natürlich“, sagt Vereinschef Wolfgang Klasen. Eine große Garderobe und ein Imbiss runden das Angebot auf dem Marktplatz ab.
 
Tickets für „Karneval total“ gibt es solange der Vorrat reicht in den Vorverkaufsstellen. Das sind „Lotto/Totto Burbach“ am Marktplatz, „TS Schäfer an der Nordstraße, „TUI Reisebüro“ an der Talstraße in Kapellen, im „Erftblick“ An der Obermühle, bei „Harry Plotter“ auf der Poststraße und bei der „Genussfaktur“ am Marktpatz. Alle 333 Frühbucherkarten sind längst weg, die Tickets kosten jetzt 9 EUR.

Weitere Infos gibt es auf der Facebook Seite von Karneval Total